Grohnde Kampagne
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Castor-Alarm !

Auf dem Neckar sollen Castor-Behälter von Obrigheim nach Neckarwestheim gebracht werden. Infos, Hintergründe und Aktionen auf:

https://neckar-castorfrei.de/

Die nächsten Termine

  • Sa., 27.01.18  |  11.00 - 16.00  |  Regionalkonferenz lädt zu offenem Treffen, Café täglich, Osterstraße 41, 31785 Hameln
  • Mi., 31.01.18  |  15.00 - 16.00  |  Infoveranstaltung der Grohnde-Kläger für die Mitglieder des Hamelner Umweltausschusses im Energietreff der Stadtwerke, Hafenstr. 14 (nicht-öffentliche Sitzung!)

 Regionalkonferenz  |  Grohnde-Klage (26.11.17)  |   Termine

Anti-Atom-Bücher: Lese- und Geschenktipps für die Feiertage

Sachbücher:

  • Martin Arnold & Urs Fitze, Die strahlende Wahrheit: Vom Wesen der Atomkraft. Rüffer & Rub Sachbuchverlag, Zürich 2015
  • Bernward Janzing, Vision für die Tonne: Wie die Atomkraft scheitert - an sich selbst, am Widerstand, an besseren Alternativen. Picea-Verlag, Freiburg 2016
  • Claudia Kemfert, Das fossile Imperium schlägt zurück: Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen. Murmann-Verlag, Hamburg 2017
  • Joachim Radkau & Lothar Hahn, Aufstieg und Fall der deutschen Atomwirtschaft. oekom-Verlag, München 2013
  • Sascha Adamek, Die Atomlüge: Getäuscht, vertuscht, verschwiegen: Wie Politiker und Konzerne die Gefahren der Atomkraft herunterspielen. Heyne-Verlag, München 2011
  • Bernhard Gelderblom, 40 Jahre "Schlacht um Grohnde" 1977-2017. Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden 2017

Romane:

  • Nicol Ljubic, Ein Mensch brennt. dtv-Verlagsgesellschaft, München 2017
  • Werner Geismar, Cattenom: Das Ende einer Laufzeit. Gardez!-Verlag, Remscheid 2012
  • Elisabeth Filhol, Der Reaktor. Verlag Lutz Schulenburg, Hamburg 2011.
  • Helmut J. L. Mayer, Der Störfall: Macht und Ohnmacht im Atomkraftwerk. Persimplex-Verlag, Wismar 2012. Hinweis: Der Autor war lange Jahre Betriebsleiter im AKW Biblis 2 und weiß daher, wovon er schreibt.

Empfehlung zum Bezug: Entweder bei .ausgestrahlt (einige Direktlinks haben wir oben schon angegeben) oder bei dem Buchhändler Ihres Vertrauens (dazu sollte möglichst nicht amazon gehören!).

Hamelner Umweltausschuss gewährt AKW-Gegnern eigene Stellungnahme zur Grohnde-Resolution

Reimer Schermuly-Opitz überreicht ein Infoblatt an Ausschussmitglieder

(Mi, 08.11.17/GS) Die Listenverbindung aus SPD, Linken und Grünen hatte bei der September-Sitzung des Hamelner Umweltausschusses eine Resolution zur sofortigen Stilllegung des AKW Grohnde zur Abstimmung gestellt. Der als Zuhörer anwesende Michael Bongartz, Leiter des AKW Grohnde, verhinderte erfolgreich die Abstimmung über diesen Antrag, indem er die Ausschussmitglieder für den 4. Dezember zu einem Infotermin in das AKW-Besucherzentrum einlud. Die dahinter stehende Absicht ist klar: Der Betreiber PreussenElektra will alle Einflussmöglichkeiten nutzen, um die Verabschiedung der Stilllegungsresolution zu verhindern. Man kennt das: angenehmes Ambiente, Schnittchen, Kaffee und Kuchen, dazu das geballte Wissen der Kraftwerks-Experten, die selbstverständlich alles im Griff haben.

Aus Gründen der Gleichbehandlung möchte nun Peter Leiding, einer der Kläger gegen die Betriebsgenehmigung des AKW Grohnde, ebenfalls die Möglichkeit bekommen, dem Ausschuss diejenigen Argumente vorzutragen, die für die Verabschiedung der Resolution von Linken, Grünen und SPD sprechen. Daher besuchten am Mittwoch, dem 8.11.17, einige Mitglieder des Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V. die Sitzung des Hamelner Umweltausschusses. Jedes Ausschussmitglied bekam vor der Sitzung ein Informationsblatt überreicht. Bei der anschließenden Bürgerfragestunde stellte dann Reimer Schermuly-Opitz in Vertretung des erkrankten Peter Leiding die konkrete Frage (in der Datei gelb unterlegt), ob den AKW-Gegnern vom Ausschuss eine „Gegenveranstaltung“ zugestanden würde. Dies wurde vom Ausschuss mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet - Datum, Uhrzeit und Ort der Veranstaltung sind noch zu klären.

[Update 10.12.17] Eine Infoveranstaltung der AKW-Gegner für die Mitglieder des Hamelner Umweltausschusses wird am Mi, 31.01.18 um 15 Uhr im Energietreff der Stadtwerke, Hafenstr. 14 stattfinden. Die Sitzung ist nicht-öffentlich!
Die reguläre (öffentliche) Ausschusssitzung beginnt um 16 Uhr.

Link zur Aktions-WebSeite
Mit dem ASSE-Geisterschiff zur Klima-Demo

(Mo. 06-11-2017) Mit einer Großdemonstration am Samstag und Aktionen gegen die Braunkohle im Rheinland machen Umweltschützer und NGOs seit dem Wochenende Druck auf den Weltklimagipfel, der ab heute in Bonn stattfindet. Die ganze Woche geht es weiter und am kommenden Samstag, dem 11.11. findet eine große Abschluss-Demo statt. Mit dabei auch viele AKW-GegnerInnen, denen es nie nur um eine Technik, sondern Energie und Klima insgesamt ging. Das unterstreicht die Aktion "Don't nuke the climate": Atomkraft löst kein Klimaproblem, sonder verschärft sie, weil sie als dreckige Großtechnik angemessene Lösungen verhindert. Und weil am 11.11. auch der Karneval beginnt, kommen die BraunschweigerAtomNarren  ganz zünftig mit ihren ASSE - Geisterschiff, mit dem sie regelmässig beim Braunschweiger Karnevalsumzug teilnehmen.

Link zur Aktionsseite www.dont-nuke-the-climate.org/de/

Dokumentation "40 Jahre Schlacht um Grohnde" demnächst auch als Buch

(06.11.17/GS) Die von den örtlichen Bürgerinitiativen als friedliche Veranstaltung geplante Anti-Atomkraft-Demo am 19. März 1977 eskalierte und ging als „Schlacht um Grohnde“ in die Geschichte ein. 40 Jahre später hat der Historiker Bernhard Gelderblom zahlreiche Bilder, Dokumente und Erfahrungsberichte für eine umfangreiche Ausstellung über diese Demonstration und die Anti-Atom-Bewegung im Weserbergland zusammengetragen. Diese Ausstellung war bisher in Hameln, Göttingen, Bad Pyrmont zu sehen. Bei Interesse kann sie an weitere Orte ausgeliehen werden.

Vom 16.11.17 bis 28.01.18 kann die Ausstellung im Polizeimuseum Niedersachsen in Nienburg/Weser besichtigt werden.

Inzwischen liegt die Ausstellung auch in Buchform vor. Die Inhalte des Buches sind allerdings wesentlich umfangreicher als die der Ausstellung. Zudem gibt es einen Anhang mit Fotos und Texten zu den Veranstaltungen rund um die Ausstellung (siehe dazu auch unsere Dokumentation zum Geschichtsprojekt).

Die Darstellung der Ereignisse des 19. März 1977 versucht unterschiedliche Sichtweisen – der Demonstranten, der Polizei, der Presse, der Obrigkeit – einzunehmen. Diese Dokumentation ist auch als Aufforderung zu verstehen, die Zeit der 1970er Jahre genauer zu betrachten – die Demokratie erlebte ein erneuerndes Element, indem „Bürgerinitiativen“ direkten Einfluss auf konkrete Entscheidungen des Staates nehmen wollten und – teilweise sehr fantasievoll – Widerstand leisteten.

Tipp: Das ursprünglich angekündigte Erscheinungsdatum Ende November hat sich verschoben. Das Buch wird nach aktuellem Stand erst kurz vor Weihnachten 2017 im Verlag Jörg Mitzkat (Holzminden) erscheinen. Es kann direkt im Verlag oder im Buchhandel bestellt werden und kostet 24,80€. Es eignet sich auch gut als (Weihnachts-)Geschenk für Angehörige oder Freunde!

Initiativen der niedersächsischen Atom-Standorte nageln Forderungen für die zukünftige Atom-Politik an die Landtagstür

Thesenverlesung vor dem niedersächsischen Landtag im zeitgenössischen Outfit der Lutherzeit
Thesenanschlag

(500. Reformationstag, 31.10.17/GS)
"Falsches benennen und Richtiges fordern" - unter diesem Motto nagelten die Initiativen niedersächsischer Atom-Standorte vor dem Landtag in Hannover zum 500sten Jahrestag der Reformation Thesen und Forderungen an eine Holztür - ganz im Stil Luthers.

Überall in Niedersachsen befinden sich Atom-Standorte: Vom Emsland bis zum Braunschweiger Land, von der Unterweser und dem Wendland bis zum Weserbergland - überall in Niedersachsen gibt es Probleme an den Atomstandorten.

Genauer gesagt: Asse II, Schacht Konrad, Eckert & Ziegler (Konditionierung und Zwischenlagerung im Wohngebiet), Endlager Gorleben, AKW-Rückbau Unterweser/Esenshamm, AKW und Brennelementefabrik Lingen, Zwischenlager Leese, Asse-Wasserverklappung in Sehnde, AKW Grohnde.

Mit dieser Aktion wollen die Initiativen die neue Landesregierung auf dringende, aktuelle Atom-Themen aufmerksam machen. Oberstes Gebot sollen die Sicherheit und der Bevölkerungsschutz vor radioaktiver Strahlung aus Atomanlagen sein. Die Initiativen fordern die neue Landesregierung daher auf:

"Zeigen Sie Regierungsverantwortung und setzen Sie die berechtigten Forderungen der
niedersächsischen Bevölkerung in der neuen Legislaturperiode
in Parlament und Behörden um!"

Die Initiativen der niedersächsischen Atom-Standorte

(Das Thesenbündel der niedersächsischen Anti-Atom-Initiativen kann hier heruntergeladen werden: https://rushfiles.one/client/publiclink.aspx?id=jQAVtN0Y20)

Renegade-Alarm bestätigt Katastrophen-Gefahr

Goettingen: Widerstandswurm und Kundgebung
Göttingen: Widerstandswurm und Kundgebung
Zeitzeugin Katsuragi spricht am Schacht KONRAD
Zeitzeugin Katsuragi spricht am Schacht KONRAD
Mahnwache der Wenningser Widerständischen Songgruppe
Mahnwache der Wenningser Widerständischen Songgruppe
Detmold: Infostand zu Grohnde
Detmold: Infostand zu Grohnde
Gedenkstein in Blomberg
Gedenkstein in Blomberg

(Mo. 13-03-2017***) Auch 2017 wurde bei hunderten Veran­staltungen Fukushima gedacht und gegen Atomenergie demonstriert. Demonstrationen u.a. in Berlin, Düsseldorf, Göttingen und Hamburg statt. In Göttingen zog der gelbe Widerstandswurm durch die Stadt, der auch schon in Grohnde und Hameln dabei war. Abends  stilles Gedenken mit Teezeremonie und Lesung. In japanischer Tradition schwammen Lichter auf dem Teich im Cheltenhampark, berichtet die Anti-Atom-Initiative. Mahnaktionen etwa am Schacht KONRAD in Salzgitter oder Wennigsen (Deister). Dort wird am Donnerstag, dem 16. März um 19.30 Uhr im Begegnungszentrum Hirtenstraße die Doku „Power To Change“ gezeigt. Am Infostand des Klimaforums Detmold war angesichts der  Evakuierungen deutscher AKW die Sorge über mögliche Folgen eines Flugzeugabsturzes auf den benachbarten Reaktor Thema. In Blomberg stellten Vertreter der Grünen-Fraktion einen Gedenkstein auf, der an die Opfer der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima erinnern soll. Bereits im vergangenen Jahr wurden an gleicher Stelle eine Birke und ein Kirschbaum gepflanzt.
Wir würden uns über weitere Fotos und Berichte von Aktionen freuen, denn Medien berichteten – wenn überhaupt – nur örtlich. Weitere Termine zum Fukushima-Jahrestag und überhaupt in unserer Terminliste.

Überschattet wurde der Jahrestag vom Bekanntwerden eines sog. Renegade-Alarms: Weil der Funkkontakt zu einem Flugzeug abgebrochen war, wurden zahlreiche Atomanlagen in Deutschland evakuiert. In solchen Fällen werde von der Möglichkeit eines terroristischen Angriffs durch ein gekapertes Flugzeug ausgegangen. In solchen Fällen ? - Obwohl staatliche Stellen bemüht waren, Details geheim zu halten, wurde klar: Das war nicht der erste Alarm dieser Art. Bekannt geworden sei der Vorfall auch nur, weil in Brokdorf wie berichtet zeitgleich 30 Demonstranten gegen Atomkraft protestierten und die Evaku­ie­rung beobachteten, berichtete die Hannoversche Allgemeine und: „Renegade“-Fälle kämen rund 20-mal pro Jahr vor, meistens gäbe es sehr schnell Entwarnung, äußerst selten sei, dass Atomkraftwerke evakuiert werden. [siehe auch Bericht auf umweltfairaendern.de]. Das Bekanntwerden der Renegade-Alarme dürfte für die Auseinandersetzung um den Weiterbe­trieb von Atomanlagen in Deutschland verschärfen. Geprüft werden sollen jetzt u.a. rechtliche Konsequenzen.

"Die Bevölkerung wurde aber erst gar nicht informiert", kritisiert Peter Leiding aus Grohnde, der genau wegen dieser Gefahren seit mehr als einem Jahr vor dem OVG Lüneburg gegen den Betrieb des AKW klagt: "Das Szenario eines terroristischen Flugzeugabsturzes hat das Umweltministerium selbst nach dem 11.09.2001 nicht in die Lastannahmen der AKW aufgenommen. Und heute?  Da wurden Atomkraftwerke genau wegen solch einer Gefahr geräumt. Es handelt sich also doch nicht nur um eine abstrakte Gefahr, wie gerne behauptet wird."

Link zur Sat1-Meldung am 13. Januar
Link zur Sat1-Meldung am 13. Januar
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AKW-Grohnde: Tödliche Dosis bei Flugzeugabsturz

Physikerin Becker erläutert Gutachten
Physikerin Becker erläutert Gutachten

(Fr, 13-01-2017/GrohndePress) Flugzeugabstürze oder terroristische Angriffe auf das AKW Grohnde können in kurzer Zeit zu so hohen Freisetzungen führen, dass Anwohner tödlich bedroht sind. Das hat die Physikerin Oda Becker in einem Gutachten festgestellt, das am Freitag in Hannover vorgestellt wurde. Seit Oktober 2015 klagen Anwohner aus Grohnde und Boden­werder gegen den Betrieb des AKW. Sie fordern eine zügige Durchführung des Ver­fahrens vor dem OVG Lüneburg und vollständige Aktenvorlage durch das Umwelt­ministerium.

Die Gutachterin hat Auswirkungen eines schweren Unfalls im AKW Grohnde für die Kläger unter­sucht und dabei besonders Abstürze von größeren Verkehrsflugzeugen wie dem Airbus A380 berücksich­tigt. Grundlage waren Gutachten der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) zu Flugzeugabstürzen auf AKW von 2002 und eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nach Fukushima erstellte Studie über die Freisetzungen nach großen Unfällen in deutschen AKW.

Becker: „Durch einen zufälligen oder gezielt herbeigeführten Absturz eines Großflug­zeu­ges kann es zu fünfmal höheren Freisetzungen und einer sehr viel schnelleren Ausbreitung kom­men. Diskutiert wird heute die Evakuierung im Nahbereich innerhalb von 6 Stunden nach einem Unfall, aber selbst dafür gibt es noch keine Planung. Wir reden hier aber von einer Ausbreitung innerhalb von 2 – 3 Stunden.“ Eine rechtzeitige Evakuierung, schreibt Becker in ihrer Stellungnahme, werde voraus­sichtlich nicht erfolgen, „die Strahlendosen sind jedoch so hoch, dass der Kläger zu 2 [Grohnde] selbst im Gebäude eine tödliche Dosis erhalten kann.“ (Seite 38)

Angesichts dieser bedrohlichen Situation kritisiert Kläger Hans-Peter Leiding aus Grohnde die mangelnde Aktenvorlage durch das beklagte Umweltministerium: „Wir wis­sen aus Schrei­ben des Ministeriums, dass es zur Frage des Flugzeugabsturzes Kon­sul­tationen mit der Bundesregierung und wohl auch weitere Berechnungen gegeben hat. Zu den Ergebnissen findet sich aber nichts in den Akten.“ Darum hofft Leiding auf eine alsbaldige Terminierung durch das OVG und eine Aufforderung an das Umweltministerium, endlich alle Akten und Fakten auf den Tisch zu legen.

[Presseinfo als PDF]  [Statement Leiding]

Gutachterliche Stellungnahmen Oda Becker:

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OVG weist Heilkosten-Forderung des Landes ab

(Fr, 09-12-2016/Di) Das Oberverwaltungsgericht Celle hat gestern die Heilkosten-Forderung des Landes Niedersachsen über 15.000,- € gegen einen Aktivisten abgelehnt, der im November 2012 gegen MOX-Transporte nach Grohnde demonstriert hat. Revision wurde nicht zugelassen. Bereits in der mündlichen Verhandlung am 9. November hatte das Gericht Zweifel an den vorgelegten Beweisen der Polizei und der rechtlichen Argumentation des Landes deutlich gemacht und dem Land die Rücknahme der Klage nahe gelegt.

[Bericht mündl. Verhandlung]   [Hintergrund]

Anwohner klagen auf Entzug der Betriebsgenehmigung

Landespressekonferenz am 25. März 2015 in Hannover

Alle Infos auf den Seiten des Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.

 

Das war die Aktions- und Menschenkette am 9. März 2013

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rief die Regionalkonferenz  für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. An den mehr als 200 Aktionspunkten  im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor probten mehr als 20.000 Menschen, was es bedeutet, wenn die Katastrophe nicht 9.000 KM entfernt, sonder direkt vor der eigenen Haustür stattfindet. Dazu hatte die Regionalkonferenz am Dienstag zuvor ein fiktives, aber durchaus realistisches Katastrophenszenario gestartet und mit sieben Bulletins entwickelt.  [Aktionsaufruf]  [mehr Infos zur Aktion]

Stell dir vor... Verlassen Sie das Sperrgebiet!

Stell dir vor: Riss im AKW Grohnde

Bulletin No. 7. Hameln. 8.3.2013, 1 Uhr. Nach dem Katastrophenszenario der "Regionalkonferenz Grohnde abschalten" wird die Bevölkerung 40 km rund um das AKW Grohnde aufgerufen, das Sperrgebiet bis spätestens Samstag 11 Uhr zu verlassen. Nach dem Szenario sind bei einem Unfall im Atomkraftwerk Grohnde seit Mittwochmorgen radioaktive Stoffe freigesetzt worden. Weiterlesen... Bulletin No.1 No.2 No.3 No.4 No.5 No.6 und Video Riss AKW Grohnde.


Grohnde 2013 Aktions- und Menschenkette auf einer größeren Karte anzeigen

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Meldepflichtige Ereignisse seit Inbetriebnahme:

254

Stand: 1. November 2017

Quelle: Übersicht beim Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE)

Anmerkung: Die Statistik der meldepflichtigen Ereignisse beim BfE ist nicht tagesaktuell. Die Zahlen werden immer zur Mitte eines Monats mit dem Stand zum Ende des vorvorigen Monats aktualisiert, also z.B. Mitte November mit dem Stand von Ende September.

Unsere Berichte (seit 2014)

 

17

Kommunen und Landkreise fordern bis jetzt die beschleunigte Stilllegung des AKW Grohnde.

Stand:  08. September 2017

[Unsere Übersicht]