Grohnde Kampagne
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Die nächsten Termine

  • Sa. 01.04.17  |  11.00 Uhr   | Regionalkonferenz lädt zu öffentlichem Treffen, Café täglich, Osterstraße 41, 31785 Hameln [Einladung]

 Regionalkonferenz  |  Grohnde-Klage (aktual. 21.03.17)  |   Termine

Reges Interesse an 40 Jahre "Schlacht um Grohnde"

Ausstellungseröffnung im Hamelner Münster
Ausstellungseröffnung im Hamelner Münster
Rege Diskussionen in der Ausstellung
Rege Diskussionen in der Ausstellung
Männer und Frauen auf der Bühne der Geschichte
Männer und Frauen auf der Bühne der Geschichte
Rechtsanwälte Barbara und Eckard Klawitter
Rechtsanwälte Barbara und Eckard Klawitter
Blick ins Publikum beim Geschichtsmark
Blick ins Publikum beim Geschichtsmark
Pastoren Risel, Adler und Bretzke (v.l.)
Pastoren Risel, Adler und Bretzke (v.l.)
Grußbotschaft Landesbischof Meister
Grußbotschaft Landesbischof Meister

(Mo. 20-03-2017*) Am Wochenende lud das Projekt 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“ zu drei Veranstaltungen in Hameln. Die Ausstellung des Historikers Bernhard Gelderblom (grafische Gestaltung Jörg Mitzkat) wurde der Öffentlichkeit vorgestellt, im Kulturzentrum Sumpfblume fand unter dem Titel „Geschichten und Geschichte“ eine Geschichtsmarkt statt und für Sonntag, den 19. März selber lud die Münster-Kirche zu einem Gottesdienst ein.

Mehr als 100 Gäste kamen am Freitag zur Eröffnung der Ausstellung in Hamelner Münster.  In einem Grußwort für die Regionalkonferenz kritisierte Peter Dickel die Zurückhaltung der Geschichtswissenschaften gegenüber diese Phase und Aspekte der Entwicklung in der alten BRD. Umso größer der Dank an Bernhard Gelderblom, der sich auf die Herkules-Aufgabe eingelassen hat, in nur wenigen Monaten Berge von Material, das er von allen Seiten bekommen hat, zu einer Ausstellung zu verarbeiten. Sie könne nur ein erster Blick sein, weit entfernt von einem abschließenden Urteil. 36 Tafeln sind es geworden, konzentriert auf die Zeit vom Beginn der Auseinandersetzung 1973 bis zur Inbetriebnahme des Reaktors 1985. Ein zentraler Baustein der Ausstellung sind Zeitzeugenberichte, aus unterschiedlicher Sicht, aber alle mit großer Intensität, erläuterte der Historiker und Ausstellungsmacher Bernhard Gelderblom. 

Am Samstag ab 15.00 Uhr ging es im Kulturzentrum Sumpfblume weiter mit "Geschichten und Geschichte" aus 5 Jahrzehnten. Akteure von damals - fast ausschließlich Männer - ließen in Gesprächen auf der Bühne die Situation von damals wieder entstehen. Wo Erinnerungen fehlten, wurde ins Publikum gefragt, das sich ansonsten eher andächtig zurück hielt. Über die Gerichtsverfahren gegen Demonstranten und Bewohner des Anti-Atom-Dorfes, die über mehrere Jahre die örtliche BI-Arbeit überschatteten, berichteten die Anwälte Barbara Klawitter (damals vor Ort) und Eckart Klawitter. Richtig lebendig wurde es, als zweimal Frauen (!) die Bühne "stürmten" und das Publikum mit von Hand gemachten alten und neuen Liedern in Schwung brachten. Die Veranstaltung zeigte ein differenziertes Bild über Positionen zu den damaligen Ereignissen, aber eine Diskussion darüber kam nicht auf. Früher hat man sich über sowas gestritten, heute ließ man die Positionen freundlich im Raum zurück.

Am Jahrestag selber, am Sonntag, dem 19. März 2017 lud dann das Hamelner Münster zu einem Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung 40 Jahre nach der „Schlacht von Grohnde“ ein. Vorbereitet von Pastor i.R. Bretzke (bis 1977 Gemeinde Tündern, heute Vorstand im Rechtshilfefonds), Pastor Risel und Team und dem Umweltbeauftragten der Ev.-luth. Landeskirche, Rolf Adler, der auch die Predigt hielt. In einer Grußbotschaft von Landesbischof Meister heißt es u.a.: "Die Auseinandersetzungen um Grohnde vor 40 Jahren sind heute ein Meilenstein auf dem Weg zu einer besseren, wenn auch späten Einsicht. Und die, die damals energischen Widerstand leisteten, haben heute den Ausstiegsbeschluss auf ihrer Seite. Grohnde, Gorleben, die Asse und Schacht Konrad sind allerdings nach wie vor Brennpunkte dieser Geschichte in unseren Kirchen. Als Großanlagen zur Stromerzeugung oder als geplante Großanlagen zur Aufnahme von Atommüll erinnern sie uns daran, dass die Arbeit am Ausstieg noch vor uns liegt."

Zahlreiche Presseberichte zu dem Projekt finden sich auf einer Sonderseite des BUND Hameln-Pyrmont .

Die Ausstellung ist noch bis zum 07. April im Hamelner Münster zu sehen, ab Ende April in Göttingen und ab Mitte Mai in Bad Pyrmont.  Danach steht sie für weitere Orte zur Verfügung, möglich ist auch die Durchführung von Projekttagen in Schulen. Zur Nutzung im Internet Bernhard Gelderblom die einzelnen Ausstellungstafel als PDF-Datei eingegestellt

Die Regionalkonferenz am 01. April in Hameln wird die bisherige Projektarbeit diskutieren und überlegen, wie es weitergehen kann und soll. Denn: Am Ende ist diese Diskussion nicht, sie hat gerade erst begonnen.

Renegade-Alarm bestätigt Katastrophen-Gefahr

Goettingen: Widerstandswurm und Kundgebung
Göttingen: Widerstandswurm und Kundgebung
Zeitzeugin Katsuragi spricht am Schacht KONRAD
Zeitzeugin Katsuragi spricht am Schacht KONRAD
Mahnwache der Wenningser Widerständischen Songgruppe
Mahnwache der Wenningser Widerständischen Songgruppe
Detmold: Infostand zu Grohnde
Detmold: Infostand zu Grohnde
Gedenkstein in Blomberg
Gedenkstein in Blomberg

(Mo. 13-03-2017***) Auch 2017 wurde bei hunderten Veran­staltungen Fukushima gedacht und gegen Atomenergie demonstriert. Demonstrationen u.a. in Berlin, Düsseldorf, Göttingen und Hamburg statt. In Göttingen zog der gelbe Widerstandswurm durch die Stadt, der auch schon in Grohnde und Hameln dabei war. Abends  stilles Gedenken mit Teezeremonie und Lesung. In japanischer Tradition schwammen Lichter auf dem Teich im Cheltenhampark, berichtet die Anti-Atom-Initiative. Mahnaktionen etwa am Schacht KONRAD in Salzgitter oder Wennigsen (Deister). Dort wird am Donnerstag, dem 16. März um 19.30 Uhr im Begegnungszentrum Hirtenstraße die Doku „Power To Change“ gezeigt. Am Infostand des Klimaforums Detmold war angesichts der  Evakuierungen deutscher AKW die Sorge über mögliche Folgen eines Flugzeugabsturzes auf den benachbarten Reaktor Thema. In Blomberg stellten Vertreter der Grünen-Fraktion einen Gedenkstein auf, der an die Opfer der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima erinnern soll. Bereits im vergangenen Jahr wurden an gleicher Stelle eine Birke und ein Kirschbaum gepflanzt.
Wir würden uns über weitere Fotos und Berichte von Aktionen freuen, denn Medien berichteten – wenn überhaupt – nur örtlich. Weitere Termine zum Fukushima-Jahrestag und überhaupt in unserer Terminliste.

Überschattet wurde der Jahrestag vom Bekanntwerden eines sog. Renegade-Alarms: Weil der Funkkontakt zu einem Flugzeug abgebrochen war, wurden zahlreiche Atomanlagen in Deutschland evakuiert. In solchen Fällen werde von der Möglichkeit eines terroristischen Angriffs durch ein gekapertes Flugzeug ausgegangen. In solchen Fällen ? - Obwohl staatliche Stellen bemüht waren, Details geheim zu halten, wurde klar: Das war nicht der erste Alarm dieser Art. Bekannt geworden sei der Vorfall auch nur, weil in Brokdorf wie berichtet zeitgleich 30 Demonstranten gegen Atomkraft protestierten und die Evaku­ie­rung beobachteten, berichtete die Hannoversche Allgemeine und: „Renegade“-Fälle kämen rund 20-mal pro Jahr vor, meistens gäbe es sehr schnell Entwarnung, äußerst selten sei, dass Atomkraftwerke evakuiert werden. [siehe auch Bericht auf umweltfairaendern.de]. Das Bekanntwerden der Renegade-Alarme dürfte für die Auseinandersetzung um den Weiterbe­trieb von Atomanlagen in Deutschland verschärfen. Geprüft werden sollen jetzt u.a. rechtliche Konsequenzen.

"Die Bevölkerung wurde aber erst gar nicht informiert", kritisiert Peter Leiding aus Grohnde, der genau wegen dieser Gefahren seit mehr als einem Jahr vor dem OVG Lüneburg gegen den Betrieb des AKW klagt: "Das Szenario eines terroristischen Flugzeugabsturzes hat das Umweltministerium selbst nach dem 11.09.2001 nicht in die Lastannahmen der AKW aufgenommen. Und heute?  Da wurden Atomkraftwerke genau wegen solch einer Gefahr geräumt. Es handelt sich also doch nicht nur um eine abstrakte Gefahr, wie gerne behauptet wird."

Epidemisch: Immer mehr Kommunen gegen AKW Grohnde

(06-03-2017) Wie zuvor schon in Vlotho, Barntrup und Detmold hat in der vergangenen Woche auch in Blomberg der Rat der Stadt (einstimmig) die Stilllegung des AKW Grohnde gefordert. Ein ähnlicher Antrag der Herforder GRÜNEN wird dem Rat der Stadt am 5. Mai vorgelegt. Das auch Bielefeld sich anschließen könnte, sehen Insider kritisch. Immerhin halten die Stadtwerke 16,7% am AKW Grohnde.
Diskutiert wird mittlerweile aber auch in einigen Kommunen auf niedersächsischer Seite. Und die  Anti-Atom-Initiative Göttingen hat mit ihrer gestrigen Mahnwache eine Unterschriftensammlung begonnen: "Wir wollen Kreis und Stadt Göttingen auffordern, es der Stadt Vlotho gleich zu tun. In einem Beschluss des dortigen Stadtrates wird die sofortige Rücknahme der Betriebserlaubnis für das AKW Grohnde gefordert. Ein Super-Gau im Pannenreaktor hat nicht nur für Vlotho, sondern auch für Göttingen katastrophale Folgen. Große Teile des Landkreises wären für viele Jahre unbewohnbar. Jeder Tag, den dieses AKW läuft, ist ein Tag zu viel." [Download Unterschriftenliste]

A4-Flyer zum Verteilen und Aushängen
A4-Flyer zum Verteilen und Aushängen

Zur Ankündigung der Veranstaltungen 40 Jahre "Schlacht um Grohnde"

(03-03-2017) Zur Ankündigung der Veranstaltungen des Geschichtsprojektes am 17. - 19. März in Hameln und der Ausstellung vom 18.3. - 07. April im Hamelner Münster gibt es außer dem A6 Flyer (Postkartenformat) jetzt auch einen A4-Flyer und ein A2-Plakat. [Alle Materialien zur Ansicht]. Das Material ist kostenlos und wir postwendend zugeschickt. Bitte schnell bestellen, aushängen und verteilen. Bestellungen an:

geschichtsprojekt(ätt)grohnde-kampagne.de

Spenden mit Stichwort „Geschichtsprojekt“ bitte auf das von der AG Schacht KONRAD treuhänderich geführte Konto der Regionalkonferenz GLS Bank | IBAN: DE49 4306 0967 4067 8836 01 Dafür gibt es dann auch eine steuerwirksame Spendenquittung. [Spendenbrief mit allen Infos]

 

Heute vor 40 Jahren:

In dieser Rubrik wollen wir in den nächsten Monaten an möglichst vielen Tage einen Blick auf die spannenden Ereignisse 1977 werfen. Wer Vorschläge hat oder persönliche Erinnerungen beisteuern möchte, bitte per mail an geschichtsprojekt(ätt)grohnde-kampagne.de

Geschichtsprojekt 40 Jahre "Schlacht um Grohnde"

250. meldepflichtiges Ereignis in Grohnde – Erneut Probleme im Sicherheitssystem

(Mi.,1.2.17/KS) Als gerade einer von vier Sicherheitssträngen wegen bevorstehender Wartungsarbeiten abgeschaltet war, fiel in der vergangenen Woche bei einem zweiten Strang eine elektronische Baugruppe aus. Das hatte zur Folge, dass zwischenzeitlich nur noch die zur Störfallbeherrschung notwendigen zwei zur Verfügung standen. Es handelte sich hier um eine Situation, die laut Berichten des Betreibers Preussen-Elektra und des Niedersächsischen Umweltministeriums (NMU) das Kriterium E 2.1.1 (Eilt) gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) hervorrief.

Bei Eintreten eines solchen Ereignisses im Leistungsbetrieb kann laut AtSMV der Betrieb der Anlage oder der Teilanlage aus sicherheitstechnischen Gründen nicht fortgeführt werden. Hätte der Reaktor also heruntergefahren werden müssen? Diese Frage hat die Regionalkonferenz an das NMU gestellt und erwartet nun eine Erklärung.

Altersschwäche, immer wieder Probleme im Sicherheitsbereich der Anlage und eine Reihe weiterer seit langem bekannter Schwachstellen – was muss noch passieren, dass Umweltminister Wenzel endlich handelt und die sofortige Stilllegung veranlasst?

Link zur Sat1-Meldung am 13. Januar
Link zur Sat1-Meldung am 13. Januar
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AKW-Grohnde: Tödliche Dosis bei Flugzeugabsturz

Physikerin Becker erläutert Gutachten
Physikerin Becker erläutert Gutachten

(Fr, 13-01-2017/GrohndePress) Flugzeugabstürze oder terroristische Angriffe auf das AKW Grohnde können in kurzer Zeit zu so hohen Freisetzungen führen, dass Anwohner tödlich bedroht sind. Das hat die Physikerin Oda Becker in einem Gutachten festgestellt, das am Freitag in Hannover vorgestellt wurde. Seit Oktober 2015 klagen Anwohner aus Grohnde und Boden­werder gegen den Betrieb des AKW. Sie fordern eine zügige Durchführung des Ver­fahrens vor dem OVG Lüneburg und vollständige Aktenvorlage durch das Umwelt­ministerium.

Die Gutachterin hat Auswirkungen eines schweren Unfalls im AKW Grohnde für die Kläger unter­sucht und dabei besonders Abstürze von größeren Verkehrsflugzeugen wie dem Airbus A380 berücksich­tigt. Grundlage waren Gutachten der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) zu Flugzeugabstürzen auf AKW von 2002 und eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nach Fukushima erstellte Studie über die Freisetzungen nach großen Unfällen in deutschen AKW.

Becker: „Durch einen zufälligen oder gezielt herbeigeführten Absturz eines Großflug­zeu­ges kann es zu fünfmal höheren Freisetzungen und einer sehr viel schnelleren Ausbreitung kom­men. Diskutiert wird heute die Evakuierung im Nahbereich innerhalb von 6 Stunden nach einem Unfall, aber selbst dafür gibt es noch keine Planung. Wir reden hier aber von einer Ausbreitung innerhalb von 2 – 3 Stunden.“ Eine rechtzeitige Evakuierung, schreibt Becker in ihrer Stellungnahme, werde voraus­sichtlich nicht erfolgen, „die Strahlendosen sind jedoch so hoch, dass der Kläger zu 2 [Grohnde] selbst im Gebäude eine tödliche Dosis erhalten kann.“ (Seite 38)

Angesichts dieser bedrohlichen Situation kritisiert Kläger Hans-Peter Leiding aus Grohnde die mangelnde Aktenvorlage durch das beklagte Umweltministerium: „Wir wis­sen aus Schrei­ben des Ministeriums, dass es zur Frage des Flugzeugabsturzes Kon­sul­tationen mit der Bundesregierung und wohl auch weitere Berechnungen gegeben hat. Zu den Ergebnissen findet sich aber nichts in den Akten.“ Darum hofft Leiding auf eine alsbaldige Terminierung durch das OVG und eine Aufforderung an das Umweltministerium, endlich alle Akten und Fakten auf den Tisch zu legen.

[Presseinfo als PDF]  [Statement Leiding]

Gutachterliche Stellungnahmen Oda Becker:

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"Schlacht um Grohnde" als historische Landmarke

Historiker Gelderblom / Demo-Foto
Historiker Gelderblom / Demo-Foto

(Mo, 19-12-2016) „Das ist nicht mehr viel Zeit“, mahnte Bernhard Gelderblom beim Treffen des Geschichts­projektes 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“ am letzten Samstag. Bei dem Historiker und versierten Ausstellungsmacher laufen alle Fäden für die Ausstellung zusammen, die ab Freitag, dem 17. März in der Münster-Kirche in Hameln gezeigt werden soll. In den vergangenen Monaten gab es viele spannende Gespräche, Berge von Material sind zusammen gekommen, Ordner, Fotos, Plakate und vieles mehr, sorgsam verwaltet von Dieter Kölkebeck vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland. Samstag stand die Sichtung von Fotos im Vordergrund, bis zum nächsten Treffen am 7. Januar sollen zu den einzelnen Abschnitten Textvorschläge vorliegen. Gelderblom macht nicht nur Druck, sondern hat da auch klare Qualitätsvorstellungen.

Die Ausstellung soll aus 20 – 40 sog. RollUps bestehen, einer Technik, die es ermöglicht, sie später auch unkomplziert an anderen Orten zu zeigen. Wieviele Tafeln es schließlich werden, hängt weniger vom Material ab, als von den Kosten. Rund 250,-€ braucht das Projekt für die Produktion jedes RollUps. Spenden erwünscht.     [weiterlesen]

OVG weist Heilkosten-Forderung des Landes ab

(Fr, 09-12-2016/Di) Das Oberverwaltungsgericht Celle hat gestern die Heilkosten-Forderung des Landes Niedersachsen über 15.000,- € gegen einen Aktivisten abgelehnt, der im November 2012 gegen MOX-Transporte nach Grohnde demonstriert hat. Revision wurde nicht zugelassen. Bereits in der mündlichen Verhandlung am 9. November hatte das Gericht Zweifel an den vorgelegten Beweisen der Polizei und der rechtlichen Argumentation des Landes deutlich gemacht und dem Land die Rücknahme der Klage nahe gelegt.

[Bericht mündl. Verhandlung]   [Hintergrund]

Anwohner klagen auf Entzug der Betriebsgenehmigung

Landespressekonferenz am 25. März 2015 in Hannover

Alle Infos auf den Seiten des Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.

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Das war die Aktions- und Menschenkette am 9. März 2013

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages rief die Regionalkonferenz  für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette rund um das Atomkraftwerk Grohnde auf. An den mehr als 200 Aktionspunkten  im Abstand von etwa 40 km vom Reaktor probten mehr als 20.000 Menschen, was es bedeutet, wenn die Katastrophe nicht 9.000 KM entfernt, sonder direkt vor der eigenen Haustür stattfindet. Dazu hatte die Regionalkonferenz am Dienstag zuvor ein fiktives, aber durchaus realistisches Katastrophenszenario gestartet und mit sieben Bulletins entwickelt.  [Aktionsaufruf]  [mehr Infos zur Aktion]

Stell dir vor... Verlassen Sie das Sperrgebiet!

Stell dir vor: Riss im AKW Grohnde

Bulletin No. 7. Hameln. 8.3.2013, 1 Uhr. Nach dem Katastrophenszenario der "Regionalkonferenz Grohnde abschalten" wird die Bevölkerung 40 km rund um das AKW Grohnde aufgerufen, das Sperrgebiet bis spätestens Samstag 11 Uhr zu verlassen. Nach dem Szenario sind bei einem Unfall im Atomkraftwerk Grohnde seit Mittwochmorgen radioaktive Stoffe freigesetzt worden. Weiterlesen... Bulletin No.1 No.2 No.3 No.4 No.5 No.6 und Video Riss AKW Grohnde.


Grohnde 2013 Aktions- und Menschenkette auf einer größeren Karte anzeigen

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